Statt Buch lieber E-Book für die Biografie?

E-Books, elektronische Bücher werden immer beliebter. Da liegt die Frage nahe, ob man die eigene Biografie oder die einer anderen Person nicht auch als E-Book schreiben sollte.

Immerhin liest inzwischen jeder zehnte Deutsche diese elektronischen Bücher, wie heute der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. BITKOM auf der Grundlage einer Studie bekannt gab. Mit steigender Tendenz, auch dank der sich langsam etablierenden Lesegeräte wie Kindl oder iPad:

Vor zwei Jahren war der E-Book-Markt weniger als halb so groß. In einer BITKOM-Umfrage im Frühjahr 2010 gaben gerade einmal 4 Prozent der Bundesbürger (2,9 Millionen) an, die Anschaffung eines E-Books überhaupt in Erwägung zu ziehen.

Für die Autorin bzw. für den Autor einer Biografie bringen E-Books bedeutende Vorteile mit sich. Sie sind kostengünstiger als gedruckte Bücher zu erstellen, und sie sind kostengünstiger zu vertreiben. Man kann sie daher auch zu einem geringeren Preis abgeben und trotzdem davon profitieren. Natürlich schreibt kaum jemand seine Biografie, um damit reich zu werden. Aber wenn man nicht allein den engsten Familienkreis damit versehen will, ist dieser finanzielle Aspekt nicht unerheblich. Schließlich zahlen bisher die meisten Autorinnen und Autoren eher zu, als dass sie verdienen.

Wenn es um künftige Öffentlichkeit geht, wird noch ein anderer Aspekt wichtig, wie man einer ebenfalls von heute stammenden Meldung der Tagesschau entnehmen kann: Amazon mischt die Verlagsbranche auf - Gedruckte Bücher als Nebenprodukt. Berichtet wird von einer Autorin, die mit selbstverlegten elektronischen Büchernmehr als eine Million Dollar eingenommen hat. Außerdem hat Amazon den Weg umgekehrt. Es schaut erst, welche E-Books sich gut verkaufen, und veröffentlicht danach die erfolgreichsten auf Papier.

Gehört die Zukunft also den E-Books? Dazu kann man in der Tagesschau lesen:

In den USA machen elektronische Bücher bereits 15 Prozent des Umsatzes aus, bei der Belletristik sogar 30 Prozent. Trotzdem will Amazon-Mann Grandinetti für Papierbücher noch nicht die Totenglocke läuten. "Der schöne Bildband auf Ihrem Couchtisch, der hat schon seinen Zweck. Und manche Bücher dienen als Andenken an den Autor. Aber wir sehen, dass elektronische Bücher auch in Deutschland zunehmend angenommen werden, und wir glauben, dass es mit der Zeit die vorherrschende Art sein wird, zu lesen."

Das bringt mich zu folgendem Vorschlag:

Schreiben Sie Ihre Biografie, und lassen Sie sie professionell setzen. Dann gehen Sie einen doppelten Weg. Einige wenige Exemplare lassen Sie kunstvoll für sich und Ihre Familie drucken. Für eine breitere Öffentlichkeit publizieren Sie die Biografie als E-Book.

Was halten Sie davon? Falls Sie auf einem der Wege Hilfe benötigen, helfe ich Ihnen gern.

Abgelegt unter: Biografie-Tipp

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