Schreiben, wie der Schnabel gewachsen ist?

Selbstverständlich schreiben Sie Ihre Biografie in einem ordentlichen Hochdeutsch. Selbstverständlich? Keine Regel ohne Ausnahme.

Wenn Sie Menschen aus Ihrem Leben selbst zu Wort kommen lassen, können Sie diese so reden lassen, wie sie tatsächlich reden. Umgangssprachlich, mit Dialekt, in einem Soziolekt, ja, mitunter auch schludrig, zum Beispiel Endungen verschluckend. So bringen Sie Farbe und Lebensnähe in Ihre Lebensbeschreibung. Man kann sich die Personen noch besser vorstellen.

Falls Sie selbst eine ausgeprägte Mundart sprechen, so können Sie auch Ihre ganzen Erinnerungen in dieser schreiben. Aber denken Sie nicht, dass das leichter ist als das Hochdeutsche. Denn Sie müssen oft genug eine eigene Rechtschreibung und Grammatik kreieren – und durchhalten. Außerdem soll Ihr Leben auch für Menschen lesbar bleiben, die Ihre Mundart nicht beherrschen. Sie werden also Kompromisse eingehen müssen. Versuchen Sie es ... Ich wäre noch gespannter, von Ihnen zu lesen.

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