Im Google-Doodle: Erwin Schrödinger

Im heutigen Google-Doodle wird einer der mitbegründer der Quantenphysik, der Nobelpreisträger Erwin Schrödinger (* 12. August 1887 in Wien-Erdberg; † 4. Januar 1961 in Wien). Der Österreicher war Physiker und Wissenschaftstheoretiker.

Google ehrt Erwin Schrödinger
Google ehrt Erwin Schrödinger

Für mich waren die Theorien von Erwin Schrödinger Bestandteil des Studiums - und nicht ganz einfach. Über die Grenzen der Theoretischen Physik hinaus bekannt wurde Erwin Schrödinger durch die nach ihm benannte Schrödingers Katze. Auf Wikipedia wird das Gedankenexperiment so beschrieben:

Das Gedankenexperiment fingiert, dass sich in einem geschlossenen Raum ein instabiler Atomkern befindet, der innerhalb einer bestimmten Zeitspanne mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zerfällt. Der Zerfall des Atomkerns wird von einem Geigerzähler detektiert. Im Falle einer Detektierung wird Giftgas freigesetzt, das eine im Raum befindliche Katze tötet.

Gemäß der Quantenmechanik lassen sich beispielsweise instabile Atomkerne durch einen Überlagerungszustand aus den Zuständen „noch nicht zerfallen“ und „zerfallen“ beschreiben. Schrödinger schlägt nun vor, dass – wenn die Quantenphysik auch auf makroskopische Systeme anwendbar wäre – sich auch die Katze im Zustand der Überlagerung befinden müsste, so lange niemand den abgeschlossenen Raum öffnet und den Zustand der Katze überprüft ( = Messung). Sie wäre also lebendig und gleichzeitig tot. Diese Schlussfolgerung erscheint paradox.

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