Viel mehr Erinnerungen auf dem Grabstein dank QR-Code

Stellen Sie sich vor, Sie gehen über einen Friedhof und sehen auf einem Grabstein nicht nur den Namen und die Lebensdaten des Menschen, sondern können viel mehr über ihn erfahren. Seine Biografie lesen, Fotos von ihm sehen, seine Stimme hören, ...

Das geht nicht nur, das gibt es bereits. Darüber berichtete gestern die Technikseite heise.de.

Alles was man braucht, sind

Dann muss man nur noch den QR-Code fotografieren, und schon öffnet sich eine entsprechende Webseite. Dank QR-Code können Sie eine Seite wie Gurran noch umfangreicher nutzen - falls Sie wollen.

Grabsteine dienen dem Andenken und der Erinnerung an geliebte Menschen. Sie sind in erster Linie für die eigene Familie, in zweiter Linie aber auch für Fremde, die über den Friedhof gehen. Mittels QR-Code und einer Internetpräsentation werden die Menschen wieder erlebbar, die Erinnerung an Sie intensiver. Während der Grabstein im wahrsten Sinne des Wortes in Stein gemeißelt ist, können Sie die zugehörige Webseite jederzeit weiter ausgestalten.

Falls Sie das auf einem Grabstein nicht mögen, so gibt es zahlreiche andere, intimere Möglichkeiten. Sie können beispielsweise Trauerkarten mit diesem Code versehen.

Aber was ist eigentlich ein QR-Code? QR-Code steht für Quick Response (Schnelle Antwort). Er besteht aus einer quadratischen Matrix aus schwarzen und weißen Punkten, die die kodierten Daten binär darstellen. Eine spezielle Markierung in drei der vier Ecken des Quadrats gibt die Orientierung vor.

Dieser QR-Code bezieht sich auf die gesamte Biografie-Seite Gurran
Dieser QR-Code bezieht sich auf die gesamte Biografie-Seite Gurran

Inzwischen gibt es übrigens auch in Deutschland Steinmetze, die QR-Codes auf Grabsteinen anbieten.

Kleiner Nachtrag am 3. November 2011:

Heute gibt es in der Märkischen Allgemeinen einen Artikel zum Thema. Unter der Überschrift Mit dem Geheimcode ins Netz - Die wundersamen Gebilde auf Werbeplakaten, in Zeitschriften oder auf Grabsteinen sind die Tür zu einer Informationsflut werden zahlreiche Anwendungsvarianten für die QR-Codes aufgezählt. Die Idee, QR-Codes auf Grabsteine zu bringen, ist sogar mit einem Bild vertreten.

kann man unter anderem lesen:

Abgelegt unter: Biografie-Tipp

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