Biografie-Tipp: Mit allen fünf Sinnen

Ihre Biografie soll nicht nur informativ sein, sondern auch ein lebendiges Bild von Ihnen und Ihrer Zeit vermitteln? Dann erzählen Sie nicht nur WAS, sondern auch WIE Sie etwas erlebt haben.

Schreiben Sie mit allen fünf Sinnen. Was haben Sie während Ihrer Erlebnisse gesehen, gehört, gerochen, geschmeckt und ertastet. Lassen Sie Ihre Leserinnen und Leser miterleben, was Sie gefühlt haben. Lassen Sie sie an Ihren Sinneseindrücken teilhaben. Nur so entsteht in ihrem Kopf ein lebendiges Bild.

Mehr noch. Oft können Sie allein durch die bloße Beschreibung, WIE sie etwas erlebt haben, erzählen WAS Sie erlebt haben.

Ihre Sinneseindrücke können Sie auch als Metaphern einsetzen:

"Wir lagen im duftenden Gras der Sommerwiese. Um uns herum zwitscherten Vögel, summten Insekten. Sonnenstrahlen tanzten auf unserer Haut. Langsam ließ ich meine Hand zu ihr hinübergleiten. Ich spürte ihre trotz der warmen Luft kühle Haut." - Da müssen Sie gar nicht mehr schreiben, dass es zwischen Ihnen funkt.

"Ich blickte aus dem Fenster in den trüben Novembernebel. Ich sah, wie er aus der Tür kam, zu seinem im trüben Wetter kaum auszumachenden Auto ging und einstieg. Die Scheinwerfer gingen an und setzten Spuren in den Nebel. Das Auto erzitterte kaum merkbar und setzte sich langsam in Bewegung." - Es geht um eine traurige Trennung, oder?

Wenn es passt, beschreiben Sie auch, was Sie bemerkt haben, ohne es zuvor (bewusst) wahrgenommen zu haben. Schreiben Sie über Ihren sechsten Sinn.

Abgelegt unter: Biografie-Tipp

0 Kommentare

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Sie zum Kommentieren angemeldet sein müssen. Das dient dem Schutz vor Missbrauch und Spams.